Samstag, Juli 21, 2018
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Alexander Koschker

Alex spielt erst seit gut einem Jahr Rugby. Vor dieser Zeit hatte er mit diesem Sport recht wenig am Hut. Als ihm jedoch Leonhard Golmik, den er aus vergangenen Spremberger Zeiten kennt, bei einem Bier von Rugby erzählt hat, war bei Alex das Interesse geweckt und er ließ sich zu einem Probetraining überreden.

Kurz danach spielte er auch bei der Deutschen Rugbyhochschulmeisterschaft für die Universität Potsdam und gelangte mit der Mannschaft sogar bis ins Finale, was bei ihm einen bleibenden Eindruck hinterließ. Nach der DHM entschied er sich dann auch, künftig für die Rugbymannschaft des USV Potsdam die Stiefel zu schnüren.

Seit dem fängt der 1,95 m große und 96 kg schwere Hüne die Bälle in der Gasse.


Gleich drei Braunschweiger versuchen den Hünen zu Boden zu reißen (Foto: Patrick Garate)


Sportliche Erfahrungen hat Alex bereits beim Kanurennsport gesammelt und paddelte im Jahr 2006 sogar für die deutsche Juniorennationalmannschaft bei den europäischen Juniorenmeisterschaften, wo er sich prompt zwei Bronzemedaillen und die Nominierung zur Junioren Weltmeisterschaft erkämpfte. Zurzeit studiert Alex Gartenbau und wird im Herbst dieses Jahres seinen Bachelor abschließen.

Danach will er erst einmal für zehn Monate nach Australien und Neuseeland reisen um seine englischen Sprachkenntnisse zu verbessern und natürlich um dort ein wenig Rugby zu spielen. Nach seiner Heimkehr will er aber dem Rugbysport treu bleiben, denn der Teamgedanke und das Wissen, dass auf dem Spielfeld einer für den anderen kämpft, faszinieren ihn zu sehr.  Bis dahin ist aber noch eine Menge Zeit und solange wird er die Potsdamer auch bei den anstehenden Siebenerturnieren mit Tatendrang unterstützen.

Die Siebener Variante des Rugbys sagt ihm mehr zu, denn „es lässt sich einfach gut anschauen und selber spielen macht noch mehr Spaß“. Jedoch ist das nicht als Abwertung des 15-er Rugbys zu verstehen. Hier faszinieren ihn die unzähligen taktischen Möglichkeiten, selbst wenn er, wie er sich selbst eingesteht, noch nicht allzu viel versteht. Seine Mannschaftskameraden sehen darin allerdings kein Problem.


Lässig mit dem Ball in einer Hand rennt er so manchem Gegner davon (Foto: Daniela Rupprich)


Alex ist ein Kämpfer, der sich von Spiel zu Spiel steigert und seine Angriffe lassen den Gegnern so manch graue Strähne wachsen, auch wenn er so wirkt, als ob er jeden Moment den Ball verliert, den er bevorzugt in einer Hand trägt. Alles in allem ist Alex eine wertvolle Bereicherung auf und auch neben dem Platz.

Neben dem Platz ist Alex für jeden Spaß zu haben (Foto: Christof Hannemann)

Fotos: Patrick Garate, Daniela Rupprich, Christof Hannemann
Text: Christof Hannemann


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