Samstag, Juli 21, 2018
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Aaron Haßmann-Vey

Der Abiturient des Einstein Gymnasiums Potsdam hat im August 2010 über seinen Freund Jonas Ehrler aus Kindertagen, der ebenfalls in dieser Saison sein Debut für die erste Männermannschaft gemacht hat, zum Rugbysport gefunden und stellte sich sogleich als Bereicherung heraus.


Aaron Haßmann-Vey in Aktion gegen die Welfen aus Braunschweig

Im Sport hat der junge Blondschopf mit dem Spitznamen "Albino" schon Einiges vorzuweisen, so ist er sechsfacher (!) Juniorenweltmeister im Drachenbootfahren und zweifacher Vizeweltmeister.
Diesen Sport musste er jedoch wegen starken Schulterproblemen aufgeben und verpasste damit den Sprung in die Drachenboot-Männernationalmannschaft.

Ganz zur Freude der Potsdamer Adler.

Angefangen hat er bei dem Juniorentrainer und Jugendwart Andreas Bürger, der seine fast 20-jährige Erfahrung auf dem Rugbyfeld nun an die neue Generation weitergibt. In dieser Saison startete er erstmals für die erste Männermannschaft der Adler in der zweiten Bundesliga Nord und erspielte sich durch seine Vielseitigkeit einen Stammplatz in der "starting XV".

Er kann aufgrund seiner Schnelligkeit sowohl in der Hintermannschaft als Eckdreiviertel auflaufen, als auch, aufgrund seiner körperlichen Voraussetzungen durch das Paddeln, bei den ganz schweren Jungs in der ersten Sturmreihe mitdrücken und das bei gerade mal 80 kg auf 170 cm Körperlänge verteilt. Weiterhin ist er sehr wissbegierig und lernt dadurch von Spiel zu Spiel stets dazu.

Das brachte ihm auch in dieser Saison einen Versuch ein, den er für die Potsdamer erzielen konnte. Die Frage nach seinen Zielen im Rugby hat er mit einem schlichten "einfach ein bisschen Rugby zocken" beantwortet. So sehen ihn seine Mannschaftskameraden und die Zuschauer stets mit einem Lächeln im Gesicht. Nach dem bestandenen Abitur will Aaron im Juli für 12 Monate nach Neuseeland gehen um seine englischen Sprachkenntnisse zu verbessern. Ebenso hat er vor, sich dort einem Rugbyclub anzuschließen um seine Fähigkeiten in dem Land zu erweitern, in dem Rugby als Staatsreligion gilt. Nach diesen 12 Monaten auf der anderen Seite der Welt will er dann aber auf jeden Fall nach Potsdam zurückkehren und wieder für die Adler seine Stiefel schnüren.

Zu diesem Zeitpunkt wird er dann ein unverzichtbarer Bestandteil der Mannschaft sein und seinen Gegnern noch einiges Kopfzerbrechen bereiten. Wir dürfen also gespannt bleiben und werden die Entwicklung dieses jungen Perspektivspielers noch weiterverfolgen, aber bis dahin wünschen wir Aaron alles Gute für sein Abenteuer Neuseeland.

Text: Christof Hannemann
Foto: Patrick Garate

 


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