Dienstag, September 25, 2018
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USV Potsdam verteidigt den dritten Tabellenplatz


Am letzten Samstag ging es für die Potsdamer Adler ins letzte Heimspiel der Saison 2011/12 gegen die Welfen aus Braunschweig. Auf dem Papier hätte es für die Potsdamer von Beginn an ein leichtes Spiel werden müssen, stehen die Braunschweiger doch schon vor Ablauf der regulären Saison als Absteiger fest.

Die Gastgeber hatten ihrerseits mit personellen Problemen zu kämpfen. Mit, Jochen Müller, George Ngamoto und Christof Hannemann fehlte nicht nur die komplette Erste Reihe, sondern auch mit Jan Krauzig der Verbinder und Kopf der Mannschaft. Direkt nach Anpfiff der Partie bewiesen die Potsdamer jedoch, dass sie ihren knapp 150 Zuschauern eine gute Performance darbieten wollten.

Nach fünf Spielminuten konnte Joschua Jahn zum ersten Versuch ablegen. Die Erhöhung ging leider daneben und es blieb beim 5:0 für die Gastgeber. Zehn Minuten später konnte sich Zweite-Reihe-Stürmer Henning Kohtze durch die Verteidigung der Braunschweiger durchtanken und weitete den Punktestand nach gelungener Erhöhung auf 12:0 aus. Die Gäste wollten sich aber in ihrem letzten Auswärtsspiel der Saison nicht die Butter vom Brot nehmen lassen und griffen mit ihrem Sturm gnadenlos das Potsdamer Malfeld an.

Nach einer Gasse kurz vor dem Malfeld der Gastgeber konnten sie dann auch verdient zum 12:5 ablegen. Der Kicker der Welfen hatte nicht seinen besten Tag erwischt und so blieb es dann auch bei eben jenen Punktestand. Die Potsdamer ließen sich dadurch nicht beirren und spielten weiterhin offensiv in Richtung Gästemalfeld. Nach einigen vertendelten Bällen und deren Rückeroberung konnte Eckdreiviertel Hannes Will zum 17:5 einlaufen. Braunschweig attackierte daraufhin weiter die Gastgeber und erneut drängten sie die Adler an ihr eigenes Malfeld heran. Was am Anfang gut klappte, sollte sich auch diesmal wieder lohnen, dachten sich die Gäste und entschieden sich nach einem Straftritt für ein Gedränge kurz vor dem Malfeld der Gastgeber. Damit sollten sie auch recht behalten, denn kurz darauf klingelte es erneut im Potsdamer Malfeld und die Welfen drückten die Punktedifferenz auf 17:10 herunter. Dieser Punktestand besiegelte auch den Halbzeitstand.

In Halbzeit zwei lief es für die Potsdamer flüssiger. Nach gerade einmal drei gespielten Minuten konnte erneut Henning Kohtze zum 24:10 einlaufen, kurz darauf war es Hendrik van Look, der seine grandiose Leistung vor allem in der Verteidigung mit einem Versuch krönte und die Punktetafel  auf 31:10 höher schnellen ließ. Drei Minuten später konnte sich auch Eckdreiviertel Sandy Oberpichler  in die Liste der Punktesammler einreihen und erhöhte auf 38:10. So schnell gaben sich die Welfen allerdings nicht geschlagen und griffen weiterhin frech die Vorteilslinie an. Nach einigen sehenswerten Durchbrüchen konnten auch sie sich wieder am Geschehen beteiligen und verkürzten auf 38:17.

Kurz nach dem Ankick konnte Potsdams Michael Krenz erneut einen Versuch für seine Statistik erbeuten und führt weiterhin die Top-Scorer-Liste der zweiten Bundesliga Nord mit nun insgesamt 22 Versuchen an. zehn Minuten vor Spielabpfiff lag es an Henning Kohtze, den letzten Versuch des Tages für die Adler zu legen und somit besiegelte er auch den Endstand von 50:17. Die Welfen aus Braunschweig haben sich zu keinem Zeitpunkt aufgegeben und holten sich verdient ihre drei Versuche ab. Leider reichte es nicht zum vierten Versuch und demnach zu dem heiß begehrten Offensivbonuspunkt.

Jedoch wünschen die Potsdamer den Gästen weiterhin alles Gute im sportlichen Saisonverlauf und vielleicht sieht man sich ja in der nächsten Saison doch noch einmal wieder.

Mit dem BRC II, der bereits mitten in der Saison aufgrund von personellen Problemen zurückgezogen hat, steht der erste Absteiger schon fest und wenn sich kein zweiter Aufsteiger finden sollte, könnten die Welfen mit viel Glück ihren Platz in der zweithöchsten deutschen Spielklasse behalten.

 


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