Dienstag, Juli 17, 2018
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USV Potsdam mit bitterer Enttäuschung

Am vergangenen Samstag wollten sich die Potsdamer von dem engen Abstand zu den Verfolgern in der Tabelle befreien und ein 5 Punkte-Sieg wurde angestrebt. Jedoch kam einigen Spielern etwas dazwischen, sodass die Hausherren bei dem letzten Heimspiel der Saison 2013/14 mit gerade einmal 15 Mann antreten mussten. Die Moral war demzufolge entsprechend angeschlagen und man versuchte nichtsdestotrotz das Beste aus der Situation zu machen.

 

Allerdings verliefen die ersten 20 Minuten deutlicher besser als gedacht und die Potsdamer schlugen sich tapfer. Kein Versuch wurde zugelassen und etliche eigene Chancen konnten sich die Potsdamer selber erarbeiten, sodass man die Gäste von der Waterkant sogar in ihrem 22 Meterraum festnageln konnte. Kurz vor der Halbzeit legten die Hanseaten dann doch den ersten Versuch des Tages und gingen mit 0:7 zum Pausentee. Die Potsdamer schöpften dennoch weiter Mut und griffen in der zweiten halbzeit erneut beherzt zu.

Allerdings lag es auch diesmal wieder an den Gästen, durch einen herausgefangenen Pass in deren 22 Meterraum den Potsdamern mit einem Versuch und den entsprechenden Punkten von 0:12 zu enteilen. Die Gastgeber legten daraufhin noch eine Schippe drauf und nach einigen dynamiskchen Angriffen wurden sie dann auch mit einem Versuch von Christian Schubert für diese Arbeit belohnt. Neuer Punktestand 7:12. Nun lag das Momenmtum in den Händen der Adler, die dies dann auch weiterhin nutzten. Die eigenen Angriffe bescherten ihnen erheblichen Raumgewinn und so konnte Potsdams Jan Krauzig im Malfeld der Gäste eintauchen. Allerdings wurde er kurz nach dem Ablegen des Balls sogleich herausgeschoben und der Schiedsrichter erkannte daher dies nicht als Versuch an.

Mit diesem Stimmungsaufheller griffen die Potsdamer noch beherzter an und bekamen nach einer Angriffswelle einen Straftritt zugesprochen, den Alexander Koschker sogleich erfolgreich verwandelte. Neuer Punktestand 10:12. Dass an diesem Tag was zu holen war, erkannten die Gastgeber nun doch und spielten solide ihren Stiefel herunter, sodass sich die Gäste desöfteren nur noch Kicks aus ihrer Enge befreien konnten. Nach einem solchen Kick wollten die Potsdamer lang rausspielen, übersahen aber die nachrückenden Hamburger und so wurde ein langer Pass erneut rausgefangen und der nächste Versuch ging an die Gäste, sodass es zum Punktestand von 10:19 kam.

Nun bröckelte aber die Moral der Potsdamer erneut und der Umstand, dass mit einer schweren Vereltzung von Erste-Reihe-Stürmer Dirk Bösel nur noch mit 14 Mann weitergespielt werden musste, half mitnichten zu einer Trendwende. Die verteidigung der Hausherren zeigte nun etliche Lücken auf, die die hamburger eiskalt nutzten und dadurch mit weiteren zwei erhöhten Versuchen den Endstand von 10:33 besiegelten.

Die Potsdamer rutschten damit vom dritten auf den fünften Tabellenplatz und verspielten sich somit die Chance auf das Heimrecht im Achtelfinale.

 


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