Samstag, Juli 21, 2018
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Spielbericht: USV Potsdam vs HRK


Potsdam als Herausforderer des HRK zu harmlos.

Für jeden Akteur des Tages war klar, dass man gegen den Vizemeister aus Heidelberg, nur eine Außenseiterrolle inne hatte. Allerdings erhofften sich die Potsdamer, dass sie das Spiel lange Zeit knapp gestalten könnten und den Heidelberger Jungs stärker entgegentreten würden. So spielte man munter und fröhlich auf und konnte durch einen herausgefangenen Ball von Schluss Robert Westphal, in der 3 Minute 5:0 in Führung gehen.

Allerdings zeigten die Gäste sehr schnell wo es lang gehen sollte. Gegen eine erfahrene Erstligatruppe ein Spiel eng gestalten zu wollen, heißt 80 Minuten konzentrierte Verteidigung. Die Potsdamer Adler hingegen versuchten mit dem HRK mitzuspielen und griffen nach Belieben an... Nur darf man sich dann auch kaum Fehler erlauben. Der HRK wusste es hervorragend, die vielen kleinen Fehler im Potsdamer Spiel für sich zu nutzen und packte den Hausherren einigen Versuche ins Nest. Hinzu kam, dass die gute Verteidigungshandlung der letzten Wochen kaum zu erkennen war. Fehlende Ordnung, halbherzige Taklings waren der Grund dafür, dass die Gäste in Halbzeit eins schon alles klar machen konnten. 8 Versuche und einen Dropkick verbuchte der HRK bis zur Halbzeitstand, 5-59 war für die Potsdamer enttäuschend. Dem waren sich die Jungs bewusst und wollten sich in Halbzeit 2 verbessern. Gelungene Taklings gegen erfahrene Spieler bedeutet positive Energie für den Ligaalltag. Wenn dann noch einige Versuche für die Zuschauer herausspringen, dann kann man mit der Niederlage leben. So schien die 2. Halbzeit etwas besser für den USV zu laufen. Den 6 Versuchen der Gäste konnte man 2 eigene entgegen setzten. Die mannschaftlich geschlossen, herausgespielten Versuche konnten durch Ralf Horn und Patrick Garate vollendet werden. Ein wenig konnte die Adler die Gäste dann doch ärgern, verwerten sie Ihnen die gewünschten 100 Punkte. Wenn die Heidelberger nun langsam ins Rollen kommen, wäre es ein kleiner Wehmutstropfen für die Potsdamer.

Dennoch wird dieses Spiel als eine wichtige Niederlage in die Vereinsgeschichte eingehen. Die gewonnenen Erkenntnisse werden uns helfen, unser Spiel weiter voran zu treiben und alles daran zu setzen, dass die Saison eine bessere wird als die Vergangene. Wie gut und wie weit das gehen kann, hängt davon ab, wie schnell wir lernen werden. Eins haben die Adler schon jetzt gezeigt, ein Spiel endet erst mit dem Schlusspfiff. Bis dahin geht es auf die Jagd nach eigenen Versuchen.


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