Samstag, September 22, 2018
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Spielbericht: USV Potsdam vs FT Adler Kiel


Im Kampf der Adler musste sich der FT Adler Kiel zwar geschlagen geben, jedoch bewiesen sie ihren Kampfeswillen. Sah das Spiel auf dem Papier noch nach einer einseitigen Partie aus, konnten die Adler aus Kiel den Tabellenersten dann doch arg in Bedrängnis bringen.

Der USV hatte viele Verletzte zu beklagen und als sich auch noch George Ngamotu beim Aufwärmen verletzte, musste man die letzten Register ziehen und so lief das Potsdamer Urgestein Wolfram Westphal 1,5 Jahre nach seinem Rücktritt noch einmal als Hakler auf.
Das Spiel schien von jedem Spieler auf Seiten des USV schon als sicheres Ding abgehakt, doch da machten sie die Rechnung ohne den Gegner. Die Kieler ließen es sich nicht nehmen ihren Sturm immer wieder gut in Szene zu setzten. So fand sich Potsdam ständig in Bedrängnis, viele Fehler resultierten aber auch aus Unsicherheiten in den eigenen Reihen, so wurden viele finale Pässe einfach nicht gefangen. Es dauerte bis endlich einen Versuch für Potsdam gelegt werden konnte. Kiel konnte aber relativ schnell antworten, nachdem Gedrängehalb Jahn im eigenen Malfeld einen kompletten Aussetzer hatte. Anstatt den Ball tot zu legen, wollte er noch einmal spielen, warf den Ball aber einen eigenen Spieler an den Kopf und einer der heranstürmenden Kieler musste sich nur noch draufwerfen. So ging es mit 10:10 in die Halbzeit, natürlich völlig inakzeptabel für die Potsdamer und so gab es auch eine laute Ansprache durch Trainer Robby Lehmann. Die Potsdamer begannen nun endlich auch die offenen Gedränge besser sauber zu machen und so konnte ein Versuch nach schöner Vorarbeit von Jahn, der seinen Fehler aus der 1. Hälfte unbedingt vergessen machen wollte, ins gegnerische Malfeld gebracht werden.
Als nächstes konnte dann auch der wiedergenesene Kapitän Bachmann nach einem schnell gespielten Straftritt einlaufen.
Nach einem offenen Gedränge kurz vor dem Potsdamer Malfeld, gab der sicher leitende Schiedsrichter einen Strafversuch (und eine Gelbe Karte für Burgemeister), nachdem der Ball aus dem Offenen gekickt wurde.
Als der Abpfiff endlich ertönte, konnte man sich im Potsdamer Lager nicht so recht freuen, da man mit einer solchen Leistung in den nächsten beiden entscheidenden Partien, keinen Stich sehen wird. Nach dem Spiel saß man noch mit dem netten Gastgeber bei Bier, kostenloser Wurst und Kuchen und wertete das Spiel noch mal aus bevor man sich, viel zu früh, auf die lange Heimreise machen musste.

 


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