Samstag, September 22, 2018
Text Size

Spielbericht USV Potsdam gegen den Vorjahresmeister der zweiten Bundesliga Nord

Bei herrlichem Sonnenwetter trafen sich die Spieler des USV Potsdam um gegen den Vorjahresmeister der zweiten Bundesliga Nord zu spielen. Erst dort stellte sich heraus, wer alles in den Potsdamer Reihen Reihen fehlte. Aus anfangs 22 Spielern kristallisierten sich 19 Spieler heraus, die spielfähig und auch vor Ort waren. Nach kurzer Teamumstellung ging es in die Erwärmung und von dort aus direkt in den Anpfiff.

Victoria machte gleich von der ersten Minute an klar, dass sie nicht als Punktelieferant an die Havel gereist sind und übte umgehend Druck auf die Gastgeber aus. Dies machte sich sogleich in einigen Fehlern bemerkbar, aus denen die Hannoveraner sofort Kapital schlugen und den ersten Versuch nach nicht einmal 5 Spielminuten erfolgreich ablegten.

Nach dem Wiederantritt behielten die Gäste ihre Konzentration auf Hochtouren und konterten erneut einen gescheiterten Potsdamer Angriff in Richtung Malfeld zum zweiten Versuch. Die Erhöhung misslang und so stand es nach ca. 10 Spielminuten 00:12. Endlich sahen sich die Potsdamer Adler unter Zugzwang gestellt und eröffneten mit einem schnell herausgespielten Angriff auf ihre Ecke Michael Krenz den ersten Versuch zum 7:12. Kurz darauf konnte Verbinder Jan Krauzig mit einem Solo zum zweiten Potsdamer Versuch ins Malfeld der Gäste einlaufen und zum 12:12 ausgleichen. Lange Zeit wechselten sich die Angriffe ab und keiner der beiden Mannschaften konnte aus den Fehlern der Anderen Kapital schlagen. Kurz vor der Halbzeitpause konnte die schnelle Ecke der Potsdamer, Michael Krenz, gleich zweimal hintereinander ins gegenerische Malfeld einlaufen und entlastete somit die Nerven der Potsdamer Spieler und Zuschauer.

Nach Anpfiff zur zweiten Halbzeit passierte auf beiden Seiten nicht herausragendes. Die Gastgeber waren sich ihres Punktestandes ziemlich sicher und glaubten die Hannoveraner im Sack zu haben. Folglich leisteten sie sich bei einigen Versuchen, den Ball schön herauszuspielen dilettantische Fehler und die hellwachen Gäste von der Leine nutzten dies umgehend aus. Victoria holte aus zwei solcher Fehler jeweils einen Versuch heraus und verkürzte den Abstand auf wenige Punkte. Nach diesen Dämpfern für das Potsdamer Ego ging es jedoch auch für die Gastgeber wieder bergauf und so konnten nach einer geschlossenen Mannschaftsleistung erst Christian Schultz, dann erneut Michael Krenz und letztendlich Christof Hannemann im Zwanzig-Minuten-Takt zu den Versuchen einlaufen, bis die sicher agierende Schiedsrichterin bei einem Endstand von 48:27 abpfiff.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Potsdamer Verteidigung immer noch nicht das Gelbe vom Ei ist. Zu oft ließ man den Gegner zu viel Spiel- und Handlungsraum und zu oft sah die Eins-gegen-Eins-Verteidigung schlecht aus. Wohingegen sich der Angriff weitestgehend eingespielt hat und auch das Zusammenspiel in der Offensive um einiges besser läuft. Die Lindener Gäste haben sich zu Recht ihren Offensivbonuspunkt erkämpft und jedem Zuschauer deutlich gemacht, dass alle Gerüchte um den Abstieg des Hannoveraner Traditionsvereins lediglich Hirngespinste sind.


AddThis

We use cookies to improve our website and your experience when using it. Cookies used for the essential operation of the site have already been set. To find out more about the cookies we use and how to delete them, see our privacy policy.

I accept cookies from this site.

EU Cookie Directive Module Information