Donnerstag, Mai 24, 2018
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Sieg der Adler beim Derby Am Neuen Palais

Im Rahmen der 2. Rugby Bundesliga Nord kam es am Samstag zum Aufeinandertreffen beider Verein, dem 5.platzierten aus Potsdam, gegen den 4.platzierten aus Oberhavel. Beide Mannschaften taten sich in Ihrer Aufstellung schwer, auf Grund der vielen verletzten oder angeschlagen Spielern in ihren Reihen. Es war ebenso schwer eine Prognose zu stellen, wie den das Spiel zu erwarte sei. Aus Sicht der Adler war es erfreulich, dass dennoch 22 Spieler sich der Aufgabe stellten. Bei herrlichem Sonnenschein, Vorspielen der Nachwuchsmannschaften und Alten Herren, frohlockten gut 200 Zuschauer diesem Derby und feuerten Ihre Mannschaften lautstark an.

Motiviert und selbstbewusst gingen die Gäste zu Werke und hatten bereits nach 3 Minuten die erste Chance zu punkten. Der in der Vergangenheit treffsichere Stefan Werk ließ allerdings die Chance, sowie eine weiter Möglichkeit in der 31 Minute ungenutzt. 

Gute Angriffe und Überzahlsituationen wurden nicht ausgespielt und so kamen die Hausherren ihrerseits immer besser in die Partie. Nach 15 Minuten nutzte Robert Westphal seine erste Möglichkeit und brachte die Adler mit einem Straftritt 3:0 in Führung. In den ersten 30 Minuten war es ein typisches Derby. Viele verpasste Möglichkeit, großer Kampf und wenig flüssige Angriffe. Alles was es braucht um ein Spiel eng zu halten und die Spannung für den Zuschauer zu schüren. In Minute 33 glichen die Gäste ebenfalls durch eine Strafftritt aus, der nur 2 Minute später durch Robert Westphal, wieder per Straftritt, ausgebaut wurde (6:3).

In der 39 Minuten verfehlte ein weiterer Strafftritt für die Hausherren sein Ziel knapp. Fast schon zur Pause geeilt, mussten einige Fans schnell umkehren. Einen Befreiungstritt der Gäste, ins zentrale Mittelfeld der Adler wurde von Westphal Junior abgefangen und mit einem beherztem Angriff durch die Reihen des Gegners im Malfeld vollendet. Somit erhöhten die Adler zur Pause auf 13:3.

Das wichtigste im Derby ist es, einen kühlen Kopf zu bewahren. 

So wollten die Adler weiterhin konzentriert zu Tat schreiten und die Gäste weiter unter Druck zu setzen. Die Hausherren brachten Leonhard Golmik für den angeschlagenen Michael Krenz in die Partie. Allerdings gehörte den Gästen der Beginn der 2. Hälfte und die vorgetragenen Angriffe konnten nur mit viel Einsatz gestoppt werden. Das Spiel ging auf und ab. Beide Mannschaften erarbeiteten sich immer wieder gute Angriffe und Möglichkeiten auf weiten Raumgewinn. 

In Minute 48 setze Altmeister Burgemeister dem Derby seinen Stempel auf und erzielte den nächsten Versuch für die Hausherren (18:3). In der 56 Minute verkürzten dann die Gäste auf 18:8 nach einem schön herausgespielten Versuch und schnellem Angriff über die Hintermannschaft.

 

 

Die Adler wechselten nach dieser Aktion und brachten mit Neuseeländer George Ngamotu und wenige Zeit später Karol Sabo, frische Kräfte ins Spiel. Die Stürmer wirkten hingegen der früheren Partien sehr geschlossen und konzentriert und schaffte es immer wieder, das Angriffsspiel der Gäste empfindlich zu stören. 

Die Zeit lief für die Adler und die Partie wurde immer emotionaler. In Minute 68 setzte es die 1 gelbe Karte im Spiel und gegen die Adler und nur 3 Minuten später folgte die 2. Von da an agierten die Potsdamer mit 2 Mann weniger auf dem Feld und die Gäste schöpften noch einmal Mut. Immer wieder kamen sie gefährlich in die Hälfte der Adler.

Die Zeit wollte nicht verrinnen und so kamen die Gäste in der 79 Minute zum Anschlussversuch heran (18:13) Schiedsrichter Scheibe deutete an, dass noch einige Minuten der Nachspielzeit auf seiner Uhr standen. Die Adler kämpften tapfer um Ihre Punkte und überstanden die Folgezeit ohne weitere Gegenversuche. Nach 6 Minuten der Nachspielzeit war das Derby zu Ende und glückliche Alder lagen sich in ihren Armen.  

Von Ihren Fans gefeiert und mit den Gästen gemeinsam, klang dieser schöne Rugbytag mit seiner 3. Halbzeit aus.

 

 

In den Reihen der Adler standen:

Martin Weiße, Andreas Bürger, Enrico Wischne (56 min George Ngamotu), Christian Schlutz (62min Karol Sabo), Thomas Burgemeister, Jan Bachmann, Henning Kohtze, Ralf Horn, Joshua Jahn, Jan Krauzig, Hendrik van Lock, Jan Treuholz,Michael Krenz (40 min Leonhard Golmik) Dennis Schüler und Robert Westphal. Mit dabei waren auch Christopher Peckruhn, Dirk Bösel, Christian Tetzlaff und Patrick Ditmer


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