Dienstag, September 25, 2018
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Potsdam rettet sich zum Sieg gegen starke Berliner

Am vergangenen Samstag, den 08.03.2014, traten die Potsdamer Adler zum ersten Heimspiel des Jahres 2014 gegen die Spielgemeinschaft SC Siemensstadt / Berlin Grizzlies an. Die Männermannschaft hat sich nicht lumpen lassen und so gab es bei bestem Kaiserwetter zum internationalen Frauentag für jede Dame eine Tulpe am Einlass (vielen Dank an Andreas Bürger für diese Aktion).

Das Spiel wurde im Vorfeld schon heiß diskutiert und so war es nicht verwunderlich, dass direkt nach Anpfiff losgelegt wurde wie die Feuerwehr. Beide Seiten begannen druckvoll und es lag an den Potsdamern, den ersten Versuch des Tages zu legen. Alexander Koschker tauchte im Malfeld unter lautem Jubel der Fans ein und setzte den Spielstand auf 5:0 für die Gastgeber. Die Potsdamer kamen in Folge immer besser ins Spiel durchbrachen die Berliner Verteidigung ein ums andere Mal, scheiterten jedoch immer wieder am letzten Pass durch etliche Handlingfehler.



Dadurch brachte man die Gäste aus Berlin wieder besser ins Spiel, die diesen Umstand gnadenlos durch einige Turnover und einem schönen Off-load-Spiel ausnutzten. Folgerichtig legten die Gäste dann auch den Anschlussversuch zum 5:5. Kurz vor dem Halbzeitpfiff  gelang es jedoch den Gastgebern wieder, die Dominanz zu erlangen und legten den nächsten Versuch durch ein wunderbares Solo nach einem Standardgedränge von Gedrängehalb Patrick Garate mit erfolgreicher Erhöhung zum 12:8. Die zweite Halbzeit begann wie die erste. Allerdings mehrten sich nun die Handlingfehler auf der Potsdamer Seite und das Spiel bekam einen ausgeglichenen Charakter.

Die Berliner schnupperten immer mehr Oberluft und setzten die Potsdamer unter Druck. In Folge legten sie auch den nächsten Versuch ihrerseits und übernahmen erstmals die Führung mit dem Punktestand von 12:15. Die Gastgeber starteten immer wieder gefährliche Angriffe und brachen durch die Berliner Verteidigung durch, allerdings passierten auch hier wieder wie in der ersten Halbzeit zu viele Handlingfehler, sodass keine brauchbaren Punkte erzielt werden konnten. Ein offener Schlagabtausch entwickelte sich und Alexander Koschker konnte mit einen Straftritt zu den Stangen auf 15:15 ausgleichen.

Die Potsdamer ergriffen nun die Gelegenheit und spielten weiterhin munter auf. Nicht lange danach erzielte Potsdams Michael Krenz den nächsten versuch und erhöhte somit auf 20:15. Die Gäste aus Berlin blieben stets gefährlich und etliche Angriffe ihrerseits konnten lediglich im letzten Moment gestoppt werden. Allerdings resultierte aus dieser hast auch ein Straftritt, der den Potsdamern zugesprochen wurde und Koschker konnte erneut erfolgreich zu den Stangen treten. Somit wurde die Führung auf 23:15 weiter ausgebaut.

Dies veranlasste leider die Potsdamer zu ein wenig Fahrlässigkeit und die Berliner nutzten dies wieder einmal gnadenlos aus und konnten nach einem Sprint an der Seitenauslinie durch deren Gedrängehalb im Malfeld ablegen. Neuer Punktestand 23:20.

Die letzten fünf Minuten dieser Partie waren an Spannung kaum zu überbieten. Die Gastgeber versuchten sich an der Punkteverwaltung, während die Berliner ein ums andere Mal ihre Angriffswellen losschickten. Bei der Defensive handelten sich die Potsdamer wegen einer Abseitsstellung einen Straftritt ein und die Berliner entschieden sich schnell zu spielen um dem Potsdamer Malfeld brandgefährlich nahe zu kommen.



Allerdings passierte auch ihnen fünf Meter vor dem Malfeld ein Handlingfehler und Potsdams Robert Westphal erkannte die Situation, trat den am Boden liegenden Ball ins Seitenaus und beendete hiernach diese spannende Partie mit dem Punktestand von 23:20 für Potsdam.

 


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