Samstag, September 22, 2018
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Lederei und Feuerwerk

27 Teams messen beim 9. Sanssouci-Pokal ihre Kräfte
Gewimmel auf dem Sportplatz am Neuen Palais. 27 Rugby-Mannschaften aus fünf Altersklassen waren am Pfingstwochenende bei der 9. Auflage des Sanssouci-Pokals – dem größten Nachwuchs-Turnier in Norddeutschland – angetreten. Darunter große Traditionsvereine wie FC St. Pauli Hamburg oder Victoria Linden aus Hannover sowie Clubs aus Berlin und Brandenburg.

Mehr als 300 Teilnehmer verfolgten samt Familien und Betreuern die spannenden Spiele im Kampf um das ungewöhnlich geformte Spielgerät. Die Rugby-Regeln bis ins Kleinste zu verstehen, war dabei keine Grundbedingung, denn neben aller Härte, Dynamik und Kraft kennt diese Sportart auch clevere Spielzüge und geschickte Täuschmanöver. Manches Vorurteil gegenüber diesem vermeintlich brutalen Sport konnte abgebaut werden – die Sanitäter bekamen bis auf die Versorgung kleinerer Blessuren nichts zu tun.

Aus sportlicher Sicht war das Turnier für den gastgebenden USV Potsdam sehr erfolgreich: Die U 8 errang den Sieg in ihrer Altersklasse sowie den Pokal des Landesmeisters 2011. In der U 10 setzte sich Stahl Brandenburg unter der Beteiligung von zwei Potsdamer Spielern durch. Die Potsdamer U 12 kämpfte großartig und wurde Zweiter. „Nach einer größeren Durststrecke hat das Team einen großen Schritt getan“, jubelte Trainer und Turnierorganisator Robby Lehmann. „Die Mannschaft ist noch mehr zusammengewachsen.“

Auch die Potsdamer Mädchen beteiligten sich am Turnier. Bislang treten sie noch in Spielgemeinschaften anderer Vereine an. Die Halbwüchsigen sind über die Mädchenwohngemeinschaft Villa am Stinthorn zum Rugby gekommen und suchen jetzt 13- bis 16-Jährige, die Lust haben, das Potsdamer Team mutig zu verstärken.

Die Gäste-Teams lobten den reibungslosen Ablauf und die familiäre Atmosphäre beim Sanssouci-Pokal. Schon zum sechsten Mal war Nils Sander von Victoria Linden dabei. Er kam mit 35 Kindern plus Betreuern nach Potsdam. Der FC St. Pauli bot 65 Spieler in fünf Altersklassen auf, konnte fünf Pokale mit nach Hause nehmen und hatte Potsdam bereits im Vorfeld zum „Rugby-Lieblingsturnier“ erklärt. Wie die Eimsbütteler Koalas aus Hamburg, die ebenfalls gern wiederkommen wollen.

Geselliger Höhepunkt der zweitägigen Veranstaltung war das abendliche Feuerwerk über Rugbyfeld und Zeltplatz. Hinter den Kulissen sorgten fast 50 fleißige Helfer – vor allem aus den Reihen der Potsdamer Eltern – für ein tolles Sportereignis.


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