Donnerstag, Mai 24, 2018
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Die neue Saison beginnt holprig

Neuformierte Adler verpassen Punktgewinn kurz vor dem Spielende.
Am Samstag verlor der Vizemeister der 2. Bundesliga Nord und Ostdeutscher Meister in der olympischen 7er Variante sein Auftaktspiel beim Reserveteam des Bundesligisten Berliner RC. Das Ergebnis von 26:16, spielgelt den eigentlichen Verlauf nicht wieder.
Die Berliner begannen Ihr Spiel sehr druckvoll und konnten die Adler weit in die eigene Spielhälfte zurück drängen. 

In der 10. Minute erzielten sie den 1. Versuch des Tages. Ein Befreiungstritt der Potsdamer wurde abgefangen und der anschließende Passangriff unter dem Goal vollendet. Die Erhöhung war reine Formsache und so führten die Berliner diese Partie an. In der Folgezeit stabilisierte sich die Verteidigung der Potsdamer immer mehr. Die gewonnenen Bälle  konnten einige Male  gefährlich vor das gegnerische Malfeld gebracht werden, blieben in der Endkonsequenz aber ungenutzt.
 Zwei verwandelte Straftritte (je 3 Punkte) durch Robert Westphal, brachten die Potsdamer auf einen Punkt zur Halbzeit heran. Mehr Ballsicherheit forderte Trainer Robby Lehmann ein. Mit dem Wiederanpfiff war es die 2. Reihe, Stürmer Henning Kohtze, der seinen Mannen den 1. Versuch der Saison bescherte und die Führung (7:11) übernehmen ließ. Allerdings kam die Antwort der Berliner recht schnell. Nur wenige Minuten später gingen diese mit 12:11 in Front.
Ein Strafversuch in der 58. Minute, Beinstelle durch Schlussspieler Robert Westphal, ließ den Gastgeber weiter enteilen (19:11) und bescherte den Potsdamern zu recht eine 10 minütige Unterzahl. Mit einer beherzten Verteidigungsarbeit verhinderten die Gäste schlimmeres und stemmten sich der drohenden Niederlage entgegen. Die taktische Umstellung, 12 Minuten vor Spielende, brachte noch einmal neuen Schwung in den Potsdamer Angriff. Gedrängehalb Joshua Jahn konnte mit seinem Versuch, 4 Minuten vor Ende der Partie, auf 19:16 verkürzen.
Nun wusste jeder, dass ein Strafftritt zum Ausgleich reichen würde. Dazu musste man schnell in eigenen Ballbesitz kommen. Die Angriffsversuche der Berliner wurden gestoppt und tatsächlich erlangte man im eigenen 22er den Ballbesitz.  Die taktische Entscheidung zum Tritt war wieder der Ausgangspunkt für den entscheidenden Versuch. Der abgefangene Ball wurde im offenen Gedränge gesichert, der anschließende Durchbruch durch die Potsdamer Linie mit 5 Spielern unterstützt und zum Jubel der Heimmannschaft unter dem Goal vollendet. Damit war die 16:26 Auswärtsniederlage der Potsdamer besiegelt.
Das Spiel hat verdeutlicht, dass die Abgänge der 5 Stammkräfte tiefe Spuren im Spielaufbau hinterlassen haben. Auf die Potsdamer Adler kommt viel Arbeit in den nächsten Trainingseinheiten zu, um die nächsten Spiele besser bestehen zu können. Die nächste Chance dazu haben die Adler bereits am kommenden Samstag. Hier empfängt der USV die Gäste aus Hannover. Das Heimspiel gegen Germania List beginnt um 15.00 am Sportplatz Neues Palais.


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